Der DORSCH in der 17. Auflage: das Standardwerk der Psychologie!

Tendenz zur Mitte

Online-Eintrag zitieren

Tendenz zur Mitte. (2015). In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 28.02.2015, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/tendenz-zur-mitte/


Aus dem Buch zitieren

Tendenz zur Mitte. (2014). In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie (17. Aufl., S. 1535). Bern: Verlag Hans Huber.
Vorsicht: Dieser Eintrag wurde seit der letzten Buchpublikation online aktualisiert.

Literatur

Rost, J., Carstensen, C. & Davier, M. v. (1999). Sind die Big Five Rasch-skalierbar?: Eine Reanalyse der NEO-FFI-Normierungsdaten. Diagnostica, 45, 3, 119–126.

(T.) [engl. error of central tendency], [FSE, SOZ], systematischer Beobachtungsfehler oder responseset bei Beurteilungen (z.B. mittels Likert-Skala, visuelle Analogskala), wenn eine Person dazu tendiert, unerwartet häufig die mittleren oder neutralen Antwortkategorien oder -bereiche zu wählen. Ursachen können u.a. Unsicherheit, geringe Offenheit, mangelnde Motivation oder mangelnde Aufmerksamkeit sein. Rost et al. (1999) konnten zeigen, wie mittels des ordinalen Rasch-Modells (Rasch-Modell, ordinales) der unerwartet häufige Gebrauch der Mittelkategorie bei Unsicherheit der antwortenden Person die psychometrische Qualität der Antwortskalen beeinträchtigen kann. Vgl. Tendenz zu Extremwerten.



Literatur

Rost, J., Carstensen, C. & Davier, M. v. (1999). Sind die Big Five Rasch-skalierbar?: Eine Reanalyse der NEO-FFI-Normierungsdaten. Diagnostica, 45, 3, 119–126.