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Panikstörung, Psychopharmokotherapie

Online-Eintrag zitieren

Sartory, G. (2018). Panikstörung, Psychopharmokotherapie. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 14.08.2018, von https://portal.hogrefe.com/dorsch/panikstoerung-psychopharmokotherapie/


Aus dem Buch zitieren

Sartory, G. (2014). Panikstörung, Psychopharmokotherapie. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie (18. Aufl., S. 1232). Bern: Verlag Hogrefe Verlag.
Vorsicht: Dieser Eintrag wurde seit der letzten Buchpublikation online aktualisiert.

Prof. em. Dr. Gudrun Sartory

Bergische Universität Wuppertal, Klinische Psychologie und Psychotherapie, Max-Horkheimer Str. 20, D-42097 Wuppertal
sartory@uni-wuppertal.de

Literatur

[engl. panic disorder, psychopharmacotherapy], [KLI, PHA], bei Panikstörungen haben sich vor allem Antidepressiva, nämlich selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und selektive Serotonin-Noradrenalin-Rückaufnahmehemmer (SSNRI) als wirksam erwiesen. Für diese Indikation zugelassen sind die SSRI Citalopram, EscitalopramParoxetin und Sertralin sowie der SSNRI Venlafaxin. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine kombinierte medikamentös-psychol. Behandlung (Panikstörung, Psychotherapie) wirksamer ist als die beiden Behandlungen für sich. Andere Medikamente wie trizyklische Antidepressiva (zugelassen: Clomipramin) oder Benzodiazepine haben sich bei Angstzuständen ebenfalls als wirksam erwiesen, doch finden sie wegen ihrer Nebenwirkungen bzw. der Gefahr der Abhängigkeit nur selten Anwendung. Benzodiazepine können bei schweren Angststörungen wegen ihres raschen Wirkungseintritts in der Anfangsphase der Behandlung gegeben werden, bis Antidepressiva und/oder psychoth. Maßnahmen ihre Wirkung entfalten.


Autor/en

Gudrun Sartory