ökonomische Psychologie

 

[engl. economic psychology; gr. οἶκος (oikos) Haus(halt), νόμος (nomos) Gesetz], [AO, SOZ, WIR], Teilgebiet der Wirtschaftspsychologie, dessen Gegenstand das Erleben und Verhalten von wirtschaftenden Individuen und Gruppen in Haushalten, Unternehmen, auf Märkten und im Staat darstellt. Die ökonomische Psychologie befindet sich im Spannungsfeld zw. Ökonomie und Ps., wobei ein wesentlicher Unterscheid zw. beiden Disziplinen die Dominanz des theoretischen Modells des Homo oeconomicus in der Ökonomie darstellt. Die ökonomische Psychologie erforscht ökonomische Entscheidungen und Abweichungen vom Rationalmodell, sog. Entscheidungsanomalien (siehe auch Heuristik, Prospect-Theorie, Endowment-Effekt, sunk-cost effect, Meliorationsprinzip), Laientheorien über ökonomische Phänomene, Konsumgütermärkte, Arbeitsmärkte, Kapitalmärkte, das Verständnis von und den Umgang mit Geld in versch. Formen, Schattenwirtschaft und Steuerverhalten (Steuerpsychologie), ökologisches Verhalten, Wohlstand und Wohlbefinden.

Referenzen und vertiefende Literatur

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